Der internationale Airport wird durch das Grossprojekt als Destination gestärkt. Das Projekt, aus der Feder des renommierten Architekten Riken Yamamoto, skizzierte dieser als architektonische Vision einst auf einer gewöhnlichen Papierserviette. Heute, acht Jahre später, ist der Bau am Wachsen und soll Ende 2019 fertiggestellt sein.

The Circle entsteht am besterschlossenen Ort der Schweiz. Die Flughafen Zürich AG hat gemeinsam mit der Miteigentümerin Swiss Life AG und weiteren Partnern die Basis für die weitere, erfolgversprechende Entwicklung dieses einzigartigen Standorts gelegt.

Das derzeit grösste private Bauprojekt der Schweiz bündelt einen Mix von Nutzungen, die untereinander Synergien schaffen sollen: zwei Hotels der Hyatt-Gruppe, ein Convention Center, internationale Brands und Firmen, Shoppingmeilen, effizient nutzbare, attraktive Büro- und Gastronomieflächen, Räume für Kunst und Kultur und nicht zuletzt ein neues Gesundheitszentrum des Universitätsspitals.
 

Ganz verschiedene MINT-Berufe sind am Werk

Dem Grossprojekt The Circle soll eine kulturelle und wirtschaftliche Bereicherung über die Flughafenregion hinaus zukommen. Auf den 180000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen über 6500 Arbeitsplätze.

Am Bau dieses Leuchtturmprojektes sind die verschiedensten Berufssparten beteiligt. Neben den bekannten Bauberufen sind aber auch ganz spezifische MINT-Berufe gefragt. Technische Berufe wie Architekten, Planer, Vermesser und Ingenieure, die mit BIM (Building Information Modeling) arbeiten, sind nur ein Teil davon.

Selbst Naturwissenschafter kommen beim Bau des Circle zum Einsatz. Es geht darum, bestehende Lebensräume für die Natur zu erhalten. Weil im Neubau, unmittelbar gegenüber dem Flughafengebäude, eine grössere Anzahl Parkplätze entsteht, sollen diese schutzwürdigen Räume, die durch den Bau beeinträchtigt werden, mit neu entstehenden Naturschutzgebieten kompensiert werden.

Dazu wurde die Bauherrschaft vom Zürcher Regierungsrat verpflichtet.

  • Architekten
  • Vermesser
  • Planer
  • BIM-Ingenieure
  • Naturwissenschafter

Architekten

Die Architekten legen die planerische Grundlage für jeden Bau fest. Sie bestimmen, in Absprache mit der Bauherrschaft, die grundsätzliche Konstruktion der Gebäude, die verwendeten Materialien, die Gebäudehülle, die Erschliessung und die Energiesysteme.

Vermesser

Bevor eine Baustelle in Angriff genommen wird, kommen die Vermesser zum Zuge. Sie vermessen das Terrain, platzieren das Fundament, die Erschliessung und die darauf folgenden Hochbauten mittels elektronischer, satellitengestützter Vermessung und GPS.

Planer

Jede Sparte (Elektro/Heizung/Klima/Lüftung/Licht) hat bei einem Bau von dieser Dimension ein eigenes Planer-Team. Bei Rohbau-Mietflächen, wie beim Circle, gibt es für den Mieterausbau in der Regel nochmals ein separates Planer-Team für den definitiven Innenausbau.

BIM-Ingenieure

Planer, welche ein Bauprojekt mit BIM (Building Information Modeling) bearbeiten, koordinieren die laufende Veränderung und Anpassung der Pläne in Datenbanken und sorgen dafür, dass alle am Bau Beteiligten jederzeit die aktuellsten Unterlagen zur Verfügung haben.

Naturwissenschafter

Selbst Naturwissenschafter kommen beim Bau des Circle zum Einsatz. Es geht darum, bestehende Lebensräume für die Natur zu erhalten. Weil im Neubau, unmittelbar gegenüber dem Flughafengebäude, eine grössere Anzahl Parkplätze entsteht, sollen diese schutzwürdigen Räume, die durch den Bau beeinträchtigt werden, mit neu entstehenden Naturschutzgebieten kompensiert werden. Dazu wurde die Bauherrschaft vom Zürcher Regierungsrat verpflichtet.