Verschiedene Institutionen und Lernzentren in der Schweiz bieten Weiterbildungen zu MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an.

Dies mit gutem Grund: Wirtschaftsverbände und insbesondere die Vertreter der ICT-Branche beklagen seit Längerem, dass den MINT-Disziplinen in der Schulbildung zu wenig Gewicht beigemessen wird.

Ein entsprechendes Förderprogramm soll Projekte und Initiativen zur Förderung von MINT -Kompetenzen in der Schweiz unterstützen

«Die MINT-Fächer sind und bleiben ein wichtiges Anliegen. Mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation sind wir zusammen mit den Kantonen engagiert, um mehr Jugendliche für technische Ausbildungen zu begeistern und MINT zu stärken», hält in diesem Zusammenhang der Bundesrat fest.

Um das Interesse an den MINT-Fächern zu erhöhen und bei den Jugendlichen die Begeisterung für die Technik zu wecken, seien etwa «Tage der offenen Tür» und Schnupperlehren geeignete Instrumente.

Gegen Fachkräftemangel

Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im MINT-Bereich hat der Bund ein Massnahmenpaket vorgeschlagen. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und Bildungsinstitutionen.

Ein entsprechendes Förderprogramm soll Projekte und Initiativen zur Förderung von MINT-Kompetenzen in der Schweiz unterstützen. Der Nachwuchs für technische Berufe müsse gefördert werden.

Auch verschiedene Institutionen und Akteure wenden sich energisch gegen den Fachkräftemangel in der Schweiz und möchten zur Entschärfung der aktuellen Situation beitragen. Dass zu wenige junge Menschen technische Berufe ergreifen, geht aus aktuellen Studien hervor. Es fehlen Tausende Fachkräfte für Technikberufe.

Um die Schere zwischen Bedarf und Nachwuchskräften nicht noch grösser werden zu lassen, müssen junge Menschen für technische Berufe begeistert werden.

Gleichzeitig soll das Technikverständnis bereits bei Kindern gefördert werden. Verschiedene Institutionen und Lernzentren stellen Lehrpersonen dazu unterstützende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung und geben Tipps und Ratschläge für die Unterrichtsgestaltung.

Mehr als nur Formeln

Technische Berufe werden in Zukunft extrem gefragt sein. Wer sich für einen technischen Beruf entscheidet, kann zum Beispiel ein MINT-Studium wählen oder eine entsprechende Ausbildung absolvieren.

Ein gelungener Technik- und Naturwissenschaftsunterricht kann Schülerinnen und Schüler begeistern. Die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik hat viel mehr zu bieten als nur Formeln und Zahlen.

Zahlreiche Institutionen in der Schweiz offerieren heute eine Vielzahl interessanter Angebote und Initiativen vom Kindergarten- bis zum Maturitätsalter, die Lehrpersonen in ihren Unterricht einbauen können.

INFO

MINT-Studium: eine Ausbildung mit Zukunftspotenzial 

MINT ist heute ein omnipräsenter Begriff. Kein Wunder, denn auch die Schweiz benötigt dringend qualifizierten Nachwuchs für Forschung und Entwicklung sowie für künftige Führungspositionen. Deshalb werden auch hierzulande technische Studiengänge gefördert.

Der Wohlstand unseres Landes gründet auf der hohen Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Diese ist wie nie zuvor von raschen technischen Entwicklungen geprägt. Diese basieren zumeist auf der Nutzung von Sachwissen, welches insbesondere in den Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, den sogenannten MINT-Fachbereichen, erarbeitet wird. Mit dem intensivierten Einsatz technologischer Anwendungen gewinnen die MINT-Fachbereiche in nahezu allen Branchen an Bedeutung. In Berufen, die einen erhöhten wissenschaftlichen Sachverstand in technischen Fragen voraussetzen, zeichnet sich nicht erst seit heute ein Fachkräftemangel ab. Der Bundesrat hält dazu fest, dass ohne nachhaltige Massnahmen die dauerhafte Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Volkswirtschaft und damit unser Wohlstand zunehmend gefährdet sind.