In der Schweiz hat man erkannt, wie wichtig die Frühförderung im MINT-Bereich geworden ist. Der Bund, die wissenschaftlichen Akademien und die Kantone (EDK) ziehen hier an einem Strang.

Sie setzen sich gemeinsam dafür ein, Kinder für MINT-Fächer zu begeistern und Jugendliche für wissenschaftliche Berufe und akademische Karrieren zu gewinnen, insbesondere für Bereiche, in denen Fachkräfte künftig fehlen werden. Der Bund hat zu diesem Zweck vor drei Jahren ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das Projekte und Initiativen zur Förderung von MINT-Kompetenzen in der Schweiz unterstützt.

Durch den Ausbau der MINT-orientierten Aus- und Weiterbildung soll auch die MINT-Position der Schweiz im internationalen Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftskontext gestärkt werden. 
 

Wissenschaft «zum Anfassen und Ausprobieren»

Kinder sind von Natur aus neugierig. Die Schweizer Bildungsinstitutionen und ihre Lehrkräfte sind gefordert, sich diese Neugier zunutze zu machen, um das Interesse der Kinder für MINT-Themen zu wecken und Talente früh zu fördern.

Die Projekte und Initiativen zur Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bildung des Schweizer Nachwuchses sind mannigfach: Sie reichen von Weiterbildungskonzepten für Fachkräfte in Kindergärten und Kindertagesstätten zur Gestaltung der Spiel- und Lernumgebung über Forschungs- und Lernlabore für Schüler bis zu Informatik- und Kinderuniversitätswochen sowie Science Camps für Jugendliche.

Nicht zu vergessen, die vielen naturwissenschaftlichen und technischen Museen in der Schweiz, die mit attraktiven Programmen für unsere Kinder aufwarten.